Sicherer Urlaub
Checkliste für einen sicheren Urlaub


Wertvollen Schmuck am besten zu Hause an einem sicheren Ort aufbewaren.

Lassen Sie Ihr teures Autoradio zu Hause und ersetzen es für die Ferientage durch ein billiges Gerät.

Nehmen Sie für alle Fälle eine Kopie Ihrer Fahrzeug- und Ausweispapiere mit. Bei Verlust helfen Ihnen die Kopien, schneller Ersatzpapiere zu bekommen.

Notieren Sie sich die Notfall-Nummern der ADAC-Ausland-Notrufstationen

Bargeld, Schecks und Ausweispapiere sind in einem Brustbeutel, Geldgürtel oder in einer schwer erreichbaren Sakkotasche weit sicherer untergebracht als in einer Umhängetasche, die einem allzu leicht entrissen werden kann. Halten Sie nur kleinere Beträge in Ihrem Geldbeutel und verteilen Sie Ihr Bargeld auf verschiedene Stellen.

Versuchen Sie, Ihr Reisegepäck möglichst nur im Kofferraum zu transportieren. Gegenstände auf dem Beifahrersitz oder auf den Rücksitzen locken Diebe geradezu an. Das Fahrzeug möglichst nie unbewacht stehen lassen.

Vorsicht, wenn sie auf Parkplätzen, Rastanlagen etc. von Fremden angesprochen werden. Sei es, dass Sie nach dem Weg gefragt werden oder man Ihnen einen Defekt am Fahrzeug zeigen möchte. Der Trick ist immer der selbe: Einer möchte Sie in ein Gespräch verwickeln, während ein anderer versuchen wird, unbemerkt etwas aus Ihrem Fahrzeug zu entwenden.

Vorsicht, wenn Sie während der Fahrt auf mögliche Defekte an Ihrem Fahrzeug aufmerksam gemacht werden und wenn man Sie zum Anhalten zwingen will. In solchen Fällen hilft oft das Zeigen eines betriebsbereiten Handys. Geben Sie zu Verstehen, dass Sie die Polizei rufen möchte. Das schreckt die Täter hoffentlich ab.

Kontrollieren Sie Ihr Fahrzeug nach jedem Rastplatzaufenthalt auf eventuelle Beschädigungen, prüfen Sie besonders die Reifen auf möglichen Luftdruckverlust. Trickdiebe könnten nämlich während Ihres Aufenthaltes am Parkplatz Ihr Fahrzeug so manipulieren, dass Sie später bei der Weiterfahrt auf der Autobahn eine Panne haben. Vorsicht dann, wenn gleich "freundliche Helfer" kommen. Während einer Ihnen Hilfe anbietet, wird ein anderer versuchen, etwas aus dem meist nicht abgesperrten Fahrzeug zu entwenden. Daher auch bei Pannen Zündschlüssel abziehen, ggf. Fahrzeug absperren.

An Autobahntankstellen dem Personal besonders genau auf die Finger schauen. Man will Ihnen z. B. neue Scheibenwischer verkaufen, obwohl es nicht nötig ist oder will Ihnen unnötigerweise Motoröl nachfüllen, etc. Beim Bezahlen den Geldschein erst aus der Hand geben, bis das Wechselgeld auf dem Tisch liegt.

Vor allem bei Übergriffen von Straßenpiraten hilft es Handybesitzern, sofort den Polizeinotruf des Landes zu wählen. Ist man wirklich mal in eine aussichtslose Situation geraten, sollte man besser die Wertsachen hergeben, als das Leben zu riskieren. Benutzen Sie selber niemals eine Waffe, um sich zu verteidigen. In vielen Ländern ist das Mitführen von Waffen verboten.

Verriegeln Sie die Autotüren, wenn Sie durch Großstädte fahren. Fenster sollten bei Ampelstopps nur einen Spalt geöffnet sein; manchem Urlauber wurde das Handgepäck durch das geöffnete Fenster entrissen. Fahren Sie möglichst weiter, wenn Fremde Sie zum Anhalten bewegen wollen.

Räumen Sie bei Ankunft am Ferienquartier sofort Ihr Gepäck aus dem Wagen. Lassen Sie dabei das Fahrzeug nie unbeaufsichtigt. Deponieren Sie Wertgegenstände im Hotelsafe.

Benutzen Sie bei Stadtbesichtigungen nur bewachte Parkplätze oder Garagen. Wenn es geht, lassen Sie Ihr Fahrzeug im Hotel, und fahren mit einem Taxi oder einem öffentlichen Verkehrsmittel ins Zentrum.

Meiden Sie größere Menschenansammlungen. Hier können Trickdiebe ihr Handwerk besonders effizient erledigen und können auch in großer Zahl unerkannt anwesend sein. Wenn es nicht anders geht, z. B. bei Sportveranstaltungen, ist erhöhte Vorsicht geboten.

Übernachten Sie - besonders mit einem Campingfahrzeug - möglichst nicht auf einem unbewachten Parkplatz. Fahren Sie lieber einen Campingplatz an. Sollte das nicht möglich sein, beachten Sie folgende Tipps:

Türen und Fenster möglichst geschlossen halten. Der zwingend vorgeschriebene Sicherheits-Lüftungsschlitz an der Dachluke bietet ausreichend Luftversorgung.
Die Fahrerhaustüren von Wohnmobilen können von innen mit einem Spanngurt oder einer Kette, die durch Haltegriffe, Armlehnen, etc. gezogen werden, gegen öffnen von Außen gesichert werden.
Wenn vorhanden: Diebstahlwarnanlagen und spezielle Türsicherungen einschalten bzw. aktivieren. Gegen Gasüberfälle mit Narkosegas werden beim Campingfachhandel Warngeräte angeboten.
Möglichst auf großen, belebten Parkplätzen in der Nähe des Restaurants übernachten.
Bei Wohnmobilen: Zündschlüssel im Schloß stecken lassen. Das Fahrzeug so parken, dass man im Notfall ohne Rangieren sofort abfahren kann. Keine Parkstützen verwenden.



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