Maulwurfsplage
Maulwurf vertreiben


Der Maulwurf ist eigentlich ein Nützling im Garten. Er vertilgt Schädlinge und hat somit Anteil am natürlichen Gleichgewicht des Bodenlebens. Durch die Gänge wird der Boden gelockert und durchlüftet. Die ausgeworfene Erde lässt sich z.B. für ein Blumenbeet verwenden. Wer dennoch einen Maulwurf und seine sichtbaren Grabaktivitäten in Form von Hügeln nicht duldet, muss wissen, dass der Maulwurf laut Bundesartenschutzverordnung § 1 Satz 1 unter besonderen Schutz gestellt sind. Auch nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist er geschützt. Demnach ist das Jagen, Fallenstellen und Töten in jeglicher Form der Tiere vollständig untersagt. Allenfalls eine Vertreibung z.B. aus dem Garten ist geduldet.


Die Geruchs- und Geräuschsensibilität des Maulwurfs ist hierbei das Ziel. Häufige laute Geräusche und Erschütterungen, wie etwa heftiges Trampeln auf dem Boden, kleine Windräder im Erdhaufen oder Schlagen gegen einen im Aushub steckenden Holzpfahl nerven den Maulwurf enorm und bringen ihn zum Umzug.


Ebenso wenig mag er stinkende Brühen, die z.B. aus



bestehen. Diese werden in kleinen Mengen in die Gänge geschüttet (nicht zu viel, der Maulwurf darf nicht ertrinken). Auch Molke und Buttermilch im Verhältnis 3:1 in den Gang gefüllt, fördert die Vertreibung.


Doch Maulwürfe sind hartnäckig. Oftmals müssen jene Methoden mehrmals angewendet werden, um ihm vom notwendigen ?Umzug? zu überzeugen.


 




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